Hochdrucklage sorgt für erhebliche Waldbrandgefahr

Die Kombination aus extremer Trockenheit, einem strammen Ostwind und niedriger Luftfeuchtigkeit schafft in diesen Tagen eine kritische Ausgangslage. Bis mindestens zum 3. Mai besteht deutschlandweit ein erhebliches Risiko für Wald- und Feldbrände.

Die aktuelle meteorologische Konstellation in Deutschland schafft die perfekte Grundlage für eine gefährliche Entwicklung der Brandrisiken.

Waldbrandgefahrenindex am Donnerstag
Quelle: DWD

Unter dem Einfluss einer massiven Hochdruckzone, die jegliche Niederschläge blockiert, trocknen Boden und Vegetation rasant aus. Ein strammer Ostwind verschärft die Situation zusätzlich, da er die relative Luftfeuchtigkeit auf ein extrem niedriges Niveau drückt und im Falle einer Entzündung wie ein Brandbeschleuniger wirkt.

Diese Kombination sorgt dafür, dass bis mindestens zum 3. Mai deutschlandweit ein erhebliches Risiko für Wald- und Feldbrände besteht.

Besonders kritisch schätzen wir die Phase vom 29. April bis zum 1. Mai ein: Laut aktueller Prognosen werden in diesem Zeitraum in vielen Regionen, insbesondere im Süden/Südwesten und im Osten Deutschlands, die höchsten Warnstufen erreicht.

Die Gefahrenlage ist für die aktuelle Jahreszeit prekär, da die noch nicht voll entwickelte Vegetation und die trockene Biomasse am Boden ein leicht entzündliches „Pulverfass“ bilden.

Angesichts der anhaltenden Trockenheit und der fehlenden Tiefenregen der letzten Wochen ist höchste Vorsicht geboten: Ein striktes Rauchverbot sowie der Verzicht auf offenes Feuer im Freien sind zwingend zu beachten. 

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