Glatt ist nicht gleich glatt

Welche Arten von Glätte wir unterscheiden!

Glätte ist ein Sammelbegriff für verschiedene Eisablagerungen am Boden oder auf Gegenständen, die im Winter für erhöhtes Unfallrisiko sorgen. Nicht jede Glätte ist gleich – sie lässt sich in unterschiedliche Formen unterteilen, die jeweils besondere Gefahren bergen:

Eisglätte

Entsteht, wenn Wasseransammlungen oder Schmelzwasser auf Straßen und Gehwegen bei Kälte gefrieren. Besonders tückisch: Eisglätte kann auftreten, ohne dass gerade Niederschlag fällt, und wird von vielen oft unterschätzt.

Glatteis

Bildet sich durch das spontane Gefrieren von unterkühltem Regen oder Sprühregen auf Boden, Pflanzen oder Gegenständen. Auch normale Regentropfen können zu Glatteis führen, wenn sie auf bereits unterkühlte Oberflächen treffen.

Eisregen

Reifglätte

Entsteht, wenn Reif auf Gehwegen oder Straßen durch Begehen oder Verkehr zusammengepresst wird und die durch den Druck kurzzeitig verflüssigte Oberfläche anschließend wieder gefriert. Reif kann sowohl direkt auf Straßen und Brücken entstehen als auch von Bäumen herunterfallen.

Schneeglätte

Tritt auf, wenn Schnee auf Straßen und Gehwegen durch Verkehr oder Fußgänger festgetreten wird. Der Druck sorgt dafür, dass die Schneeschicht kurzzeitig verflüssigt und anschließend wieder gefriert – die Oberfläche wird spiegelglatt.

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