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Vorsicht beim Bambus!

Gartentipps, 22.01.2022

Worauf Sie bei der Neuanpflanzung achten sollten!

Bambus ist in vielen deutschen Gärten zu finden. Nicht nur die Robustheit (verträgt Temperaturen bis -20 °C) der immergrünen Pflanze wird geschätzt; Bambus ist zudem gestalterisch vielseitig einsetzbar und bietet einen guten Sichtschutz.

Wer Bambus ohne die notwendigen Vorkehrungen anpflanzt, kann aber eine böse Überraschung erleben. Denn genauso stark und robust die Bambushalme an der Oberfläche, sind auch Wurzeln und Rhizome der Pflanze.

Um ein Übertreten des Bambus auf das Nachbargrundstück zu vermeiden, muss dieser mit einer sogenannten Rhizomsperre (ab 10,00 Euro) versehen werden.

Selbst Mauern und Fassaden sind für die robusten Bambuswurzeln keine Hindernisse.

Fehlt diese, stellt die Ausbreitung des Bambus im Erdreich des Nachbar die noch harmlosere Folge dar: Die Kräfte der Bambuswurzeln reichen so weit, dass sie sich selbst durch Hausfassaden bohren können. Schlimm wenn es die eigene ist, schlimmer, wenn sie dem Nachbarn gehört.

Weiterhin sollten Sie bei einer Neupflanzung die gesetzlich festgehaltenen Grenzabstände zur Grundstückgrenze einhalten. In Berlin z. B. beträgt diese bei Pflanzenhöhen bis 2 m 50 cm zur Grundstücksgrenze. Die Bestimmungen für Ihr Bundesland finden Sie im jeweiligen Nachbarrechtsgesetz.

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