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Während sich für die kommenden Tage der klassische Altweibersommer ankündigt, verschärft sich die Situation an den deutschen Wasserstraßen zusehends. Die Wettermodele signalisieren den Aufbau einer großräumigen Hochdrucklage, die das Wetter in Mittel- und Westeuropa über Wochen hinweg dominieren könnte.
Die meteorologischen Prognosemodelle weichen in ihren Details derzeit allerdings noch voneinander ab: Während das europäische Modell ECMWF eine Lage mit starken, trockenen Ostwinden simuliert, berechnet das amerikanische GFS-Modell ein ausgeprägtes Hochdruckzentrum direkt über Mitteleuropa:
Für die Natur und insbesondere für die Binnenschifffahrt bedeuten diese Aussichten nichts Gutes. Da erhebliche Niederschläge vorerst ausbleiben, wird sich das Niedrigwasser an den Flüssen weiter verschärfen. Dies hat unmittelbare spürbare Folgen für die Logistik: Binnenschiffe können bereits jetzt nur noch mit einem Bruchteil ihrer üblichen Ladung fahren. Die Transportkosten bleiben dadurch extrem hoch.
Besonders kritisch ist die Lage beim Treibstofftransport auf dem Rhein, wo die Frachtmengen erneut stark gedrosselt werden müssen. Wenn Kapazitäten auf der wichtigsten Binnenwasserstraße ausfallen, verteuert das nicht nur die Frachtraten, sondern kann auch direkte Auswirkungen auf Versorgungs- und Energieketten nach sich ziehen.
Das Wetter in der 2-Stunden-Prognose findet Ihr in unserem Nowcasting!
Die akkumulierten 72-Stunden-Regenmengen bis Freitagfrüh (06:00 Uhr) nach ICON-EU:
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